Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit der Vorbereitung zu beginnen?+
Drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Verkauf. Das ist die ehrliche Antwort, auch wenn sie unbequem ist. Wer früher beginnt, hat mehr Hebel. Wer später beginnt, hat im Wesentlichen nur Hochglanz und Schmerzen. Wir beginnen aber auch in laufenden Verkaufsprozessen, wenn das so ist – nur sind die Spielräume dann kleiner.
Was kostet ein Erstgespräch, was kostet eine Begleitung?+
Das Erstgespräch ist 30 Minuten lang und kostenfrei. Sie bekommen eine ehrliche Einordnung, ob wir das richtige Gegenüber für Ihre Situation sind. Wenn Sie danach mit uns weiterarbeiten, vereinbaren wir Pakete oder Mandate mit klar definierten Meilensteinen. Eine Reifegrad-Diagnose liegt typischerweise zwischen 8.000 und 18.000 EUR netto, abhängig von Unternehmensgröße und Komplexität. Begleitende Mandate sind monatlich vereinbart oder paketiert. Wir arbeiten nicht auf Stundenbasis ohne Deckel.
Wir haben schon einen M&A-Berater. Brauchen wir Sie überhaupt?+
Wenn der M&A-Berater sauber arbeitet und Ihr Unternehmen tatsächlich verkaufsbereit ist – vermutlich nicht. Wenn Sie aber merken, dass die Due-Diligence-Vorbereitung Aktenordner ergibt statt Klarheit, dass Ihr Schlüsselmanagement nicht hinter der Equity Story steht oder dass Bewertungserwartungen weit auseinanderliegen, dann kommen wir typischerweise rein. Wir koordinieren dann mit dem M&A-Berater, wir konkurrieren nicht.
Mein Unternehmen ist mittelständisch, nicht börsenrelevant. Lohnt sich das für uns?+
Wir arbeiten überwiegend mit Unternehmen zwischen acht und zweihundertfünfzig Mitarbeitenden. Genau dort sind die Risiken aus der oben gezeigten Zehner-Liste am ausgeprägtesten – und gleichzeitig die Hebel am dankbarsten. Wir sind keine Big-Four-Beratung, sondern ein Boutique-Team, das den Mittelstand kennt, weil wir dort selbst geführt haben.
Wie läuft eine familieninterne Nachfolge ab? Wir wollen nicht verkaufen, sondern übergeben.+
Familienübergaben sind oft schwieriger als externe Verkäufe, weil emotionale und geschäftliche Themen ineinander greifen. Wir strukturieren beide Ebenen sauber: Beirats-Setup, Rollendefinitionen, Earn-Out- oder Phasenmodelle, kommunikative Brücken zwischen den Generationen. Externe Moderation hilft, weil wir keinen Anteil am familiären Erbe haben.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Unternehmensberatung?+
Drei Dinge. Erstens: Wir haben selbst Unternehmen geführt – das ist im klassischen Beratungsmarkt selten. Zweitens: Wir arbeiten Aligned-Interest, oft mit Performance-Komponente, statt mit offenen Stundenkonten. Drittens: Wir sehen Beratung als zeitlich begrenzten Prozess, nicht als Abo. Wir sind dann gut, wenn wir uns selbst überflüssig gemacht haben.
Was passiert mit unseren Daten? Wie sieht es mit DSGVO und Vertraulichkeit aus?+
Wir arbeiten EU-only, ohne US-Cloud-Services in der produktiven Kette. Storage auf IONOS HiDrive (Ende-zu-Ende verschlüsselt), CRM auf Monday EU, KI-Hub auf Langdock (DSGVO-konform). Standard-NDA vor jedem inhaltlichen Termin. Auftragsverarbeitungen sind dokumentiert, Datenschutzerklärung ist vor jedem Mandat sichtbar.
Wie kommen wir an Sie? Was passiert nach dem Erstgespräch?+
Sie buchen den 30-Minuten-Slot direkt online – typisch innerhalb von zwei Wochen verfügbar. Im Gespräch ordnen wir Ihre Situation ein, ich sage Ihnen ehrlich, ob wir das richtige Gegenüber sind. Wenn ja, schicken wir Ihnen einen Diagnose-Vorschlag innerhalb von drei Werktagen. Wenn nicht, empfehlen wir Ihnen alternative Ansprechpartner – das kommt vor und ist okay.
Mein Unternehmen ist in der Krise. Sind Sie auch dann das richtige Gegenüber?+
Ja – mit Einschränkung. Wir arbeiten in Restrukturierungs- und Krisensituationen, wenn das operative Geschäft noch fortführbar ist und ein klares Mandat zur Sanierung vorliegt. Bei akuter Insolvenznähe brauchen Sie zuerst einen spezialisierten Sanierungsberater oder Insolvenzverwalter, nicht uns. Wir können aber als Operator-Begleitung dazustoßen.
Wir sind ein Family Office oder Private-Equity-Investor. Arbeiten Sie auch für uns?+
Ja. In der Rolle als Value Pilot adressieren wir das Execution Risk in Portfoliogesellschaften – also genau die Operator-Brille, die zwischen Investmentthese und Realität im Betrieb liegt. Wir arbeiten dann mit Aligned-Interest-Modellen, abgestimmt auf Haltedauer und Wertschöpfungsplan.